Ratgeber Schafpudel

Woran erkenne ich einen seriösen Schafpudel-Züchter?

Aus der Erhaltungszucht Schafpudel von der Lausitzer Heide, Löbau ·

Neugeborene Schafpudel-Welpen schlafen eng aneinander gekuschelt in der Wurfkiste

Einen seriösen Schafpudel-Züchter erkennen Sie daran, dass Sie die Mutterhündin und die Aufzucht vor Ort sehen dürfen, die Welpen nicht vor etwa 8 Wochen abgegeben werden und vollständige Papiere mitbekommen. Dazu stellt ein guter Züchter Ihnen selbst viele Fragen, bevor er einen Welpen abgibt.

Warum gerade beim Schafpudel Sorgfalt zählt

Der Schafpudel steht auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen in Kategorie III, gefährdet. Bundesweit gibt es nur noch rund 3.000 altdeutsche Hütehunde. Weil er nicht vom FCI anerkannt ist, gibt es keinen VDH-Rassestandard als Orientierung. Umso wichtiger ist es, wie der einzelne Züchter arbeitet.

5 Tipps für den Welpenkauf

  1. Besuchen Sie die Zucht vor Ort. Sehen Sie sich an, wo die Welpen aufwachsen, und lernen Sie die Mutterhündin kennen. Gute Aufzucht findet mitten im Alltag statt, mit Geräuschen, Menschen und anderen Tieren, nicht im abgelegenen Zwinger.
  2. Prüfen Sie die Papiere. Ein Welpe sollte tierärztlich untersucht, gechipt, entwurmt und geimpft sein und einen EU-Heimtierausweis haben. Lassen Sie sich die Ahnentafel zeigen und erklären.
  3. Achten Sie auf das Abgabealter. Welpen gehören frühestens mit etwa 8 bis 10 Wochen ins neue Zuhause. Wer früher abgibt oder sofort verfügbare Welpen ohne Kennenlernen anbietet, spart an der Prägung.
  4. Fragen Sie nach der Verpaarung. Verpaarungen von zwei Merle-Hunden gelten als Qualzucht, weil Welpen taub oder blind zur Welt kommen können. Ein seriöser Züchter erklärt Ihnen offen, wie er verpaart und ob er auf bestimmte Farben selektiert.
  5. Erwarten Sie Fragen und Begleitung. Ein guter Züchter will wissen, wie Sie wohnen, wie viel Zeit Sie haben und welche Aufgabe der Hund bekommt. Und er bleibt auch nach dem Kauf Ihr Ansprechpartner, ein Hundeleben lang.

Diese Fragen sollten Sie dem Züchter stellen

  • Darf ich die Mutterhündin und die Welpen vor Ort sehen?
  • Wo und wie wachsen die Welpen auf, im Haus oder im Zwinger?
  • Welche Untersuchungen, Impfungen und Papiere bekommt der Welpe mit?
  • Ab welchem Alter geben Sie die Welpen ab?
  • Wie verpaaren Sie, und selektieren Sie auf bestimmte Farben?
  • Darf ich mich auch nach dem Kauf mit Fragen an Sie wenden?

Weicht ein Züchter bei diesen Fragen aus oder drängt auf eine schnelle Entscheidung, lassen Sie sich lieber Zeit. Ein Schafpudel begleitet Sie 12 bis 15 Jahre.

So arbeiten wir bei Löbau

Unsere Welpen kommen in unmittelbarer Nähe zur Familie zur Welt und werden in den ersten Lebenswochen sorgfältig geprägt und sozialisiert. Sie sind merle-frei, ohne Farbselektion gezüchtet, tierärztlich untersucht, gechipt, entwurmt, geimpft und bekommen EU-Heimtierausweis und Ahnentafel. Die Abgabe erfolgt frühestens mit etwa 8 bis 10 Wochen. Besuch ist nach Absprache möglich.

Schafpudel aus Löbau

Sie überlegen, einen Schafpudel aufzunehmen?

Wir züchten altdeutsche Schafpudel seit 2010 in Oelsa bei Löbau in der Oberlausitz. Der nächste Wurf ist für das Frühjahr 2027 geplant. Sprechen Sie uns gern frühzeitig an, Besuch nach Absprache. Kaufen Sie aus dem Ausland, hilft unser englischer Guide zum Welpenkauf aus Deutschland.